Aktuelle Konzerte

Juni 2026
Juni 27
27 Juni 2026 20:15
Stadtkirche Baden,

Antonín Dvořák - Stabat Mater
Mit Dvoraks «Stabat Mater» betreten wir verschattete Friedhofsgärten der Hochromantik. Maria, die Mutter Jesu, kniet unter dem Kreuz und klagt ihr Leid; die folgenden Stationen leiten dazu an, mit Maria das Kreuz Christi auf sich zu nehmen. Entstanden 1876 nach dem Tod seiner drei Kinder ist das Werk des tschechischen Komponisten erfüllt von persönlicher Trauer, Chromatik, aber auch von der Suche nach Trost. Die Komposition weist wenige dynamische Höhepunkte auf, sie ergeht sich stattdessen in lyrischen Melodien, harmonischen Kostbarkeiten und zerbrechlich wirkenden, empfindsamen Klagegesängen. Nicht pathetische Dramatik, sondern innerliche Empfindsamkeit, Demut, stilles Leiden und milder Trost kennzeichnen das Werk. Gefragt ist ein dynamisch biegsamer Chorklang, das spontanes Schwanken des Tempos und das Ausloten des Pianobereiches. Das reduzierte Arrangement für die Schola Cantorum Wettingensis beinhaltet von jedem Instrument nur eines, wodurch sich ein beweglicher, transparenter, aber doch farbiger Gesamtklang ergibt.

Daniela Stoll, Sopran | Désirée Mori, Alt | Christoph Waltle, Tenor | Balduin Schneeberger, Bass | Chorsolisten | Instrumentalensemble
Schola Cantorum Wettingensis | Stefan Müller, Leitung

> Flyer    > schola.ch

Juni 28
28 Juni 2026 17:00
Kirche St. Anton, Wettingen,

Antonín Dvořák - Stabat Mater
Mit Dvoraks «Stabat Mater» betreten wir verschattete Friedhofsgärten der Hochromantik. Maria, die Mutter Jesu, kniet unter dem Kreuz und klagt ihr Leid; die folgenden Stationen leiten dazu an, mit Maria das Kreuz Christi auf sich zu nehmen. Entstanden 1876 nach dem Tod seiner drei Kinder ist das Werk des tschechischen Komponisten erfüllt von persönlicher Trauer, Chromatik, aber auch von der Suche nach Trost. Die Komposition weist wenige dynamische Höhepunkte auf, sie ergeht sich stattdessen in lyrischen Melodien, harmonischen Kostbarkeiten und zerbrechlich wirkenden, empfindsamen Klagegesängen. Nicht pathetische Dramatik, sondern innerliche Empfindsamkeit, Demut, stilles Leiden und milder Trost kennzeichnen das Werk. Gefragt ist ein dynamisch biegsamer Chorklang, das spontanes Schwanken des Tempos und das Ausloten des Pianobereiches. Das reduzierte Arrangement für die Schola Cantorum Wettingensis beinhaltet von jedem Instrument nur eines, wodurch sich ein beweglicher, transparenter, aber doch farbiger Gesamtklang ergibt.

Daniela Stoll, Sopran | Désirée Mori, Alt | Christoph Waltle, Tenor | Balduin Schneeberger, Bass | Chorsolisten | Instrumentalensemble
Schola Cantorum Wettingensis | Stefan Müller, Leitung

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Juli 2026
Juli 03
03 Juli 2026 17:00
Aareperle Döttingen,

Es erklingen barocke Werke von Telemann für Blockflöte, Barockoboe und Cembalo. Telemanns Kompositionen zeichnen sich durch originelle, manchmal witzige bis zu bizarre Ideen aus. Die stilistische Vielfalt ist bemerkenswert.

Bernhard Kühne, Blockflöte und Barockoboe
Stefan Müller, Cembalo
Peter Zürn, Texte

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…ein musikalisches Fenster

Foto und Artikel aus  «Die Botschaft», 8. März 2025

LEIBSTADT (kk) – Am Tag der Kranken bezauberten Bernhard Kühne mit Blockflöte und Oboe und Stefan Müller an Cembalo und der frisch revidierten Hauser-Orgel mit Werken von Fontana, Castello, Frescobaldi, Babell und C.P.E. Bach die 40 Zuhörenden, die der Einladung der Kirchenpflege Leibstadt und des Vereins Musikalisches Fenster gefolgt waren.

Der Auftakt am Sonntagabend war ein Feuerwerk für alle, deren Herzen schon von der Frühlingssonne vorgewärmt waren. Die Klangfülle der Instrumente, die wunderbare Akustik in der Leibstadter Kirche und ein paar ganz wenige Worte aus der Poesie luden ein zu der grossen Verneigung vor den Menschen, denen dieser Tag gewidmet war: kranken Menschen.
Der Verein Musikalisches Fenster fördert musikalische Geschenke für Menschen in schweren Zeiten und Stunden auf der Palliativstation, im Hospiz, in Pflegeheimen und ähnlichen Institutionen im Aargau. Der Tag der Kranken ist einer der beiden Anlässe für ein öffentliches Benefizkonzert, weitere Information unter www.musikalisches-fenster.ch

Eine ganz besondere Orgel

Artikel über die Döttinger Chororgel in der AZ vom Katrin Brunner

In dieser Döttinger Kirche steht eine ganz besondere Orgel

Es gibt darin auch nachfolgenden Videofilm mit einer kurzen Registervorstellung durch Stefan Müller.

Als Nachklang der Adventszeit das erhaben-sehnsüchtige „Nun komm, der Heiden Heiland“ von J.S. Bach, ebenfalls auf der Chororgel gespielt von Stefan Müller.

Bach – ganz leise: Spiegelcembalo